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Geschichte der Schule


Geschichte der Schule in Erfweiler

Bis ca. 1750 gab es in Erfweiler keine eigene Schule. Die Kinder gingen im Sommer zur Schule nach Dahn. Im Winter wurde der Unterricht in Erfweiler Privathäusern abgehalten.

Alte Schule 1830-1880 Als erster Lehrer wird Martin Dauenhauer genannt, der von 1792 bis 1827 in Erfweiler unterrichtete. Er erhielt als Lohn 120 fr. für 80 Kinder, Naturalien im Wert von 258 fr. (Wohnung, Ackerland, Korn, Holz) sowie 82 fr. für andere Tätigkeiten (Schreiber bei Taufen, Hochzeiten, Beerdingungen). Ab 1819 wurde er von seinem Sohn Christian Dauenhauer beim Unterricht unterstützt.



Schulhaus 1830-1880, Winterbergstr. 64

Am 1.1.1830 trat Michael Dürr seinen Dienst als Lehrer an. Er blieb bis 1867 in Erfweiler tätig. Er hatte in einem Jahr Einkünfte von 140 fl. (Florentiner Gulden) und unterrichtete 119 Kinder. Das 1830 erweiterte Lehrershaus im Mitteldorf diente als Lehrerswohnung und bis 1880 als Schulhaus. 1867 wurde Georg Wilhelm Maginot die Schulstelle in Erfweiler übertragen, die er bis zu seinem Ruhestand 1912 innehaben sollte. Lehrer Maginot stammte aus Eppenbrunn und heiratete am 24.11.1868 Theresia Langenberger aus Erfweiler.

Bis ca. 1856 gingen die Kinder 6 Jahre in die Schule. 1856 wurde das 7. Schuljahr eingeführt. In der Praxis wurde die 6 jährige Schulpflicht jedoch eine zeitlang weitergeführt und lediglich eine 3 jährige Sonntagsschule angehängt.

Schule von 1880 in 1920 Im Jahr 1880 wurde das erste richtige Schulhaus im Mitteldorf gebaut. Auf dem sumpfigen Gelände mussten Eichenpfähle und Felsblöcke zur Gründung eingebaut werden. Die Baukosten beliefen sich auf 24.300 Mark. Am Anfang war der Schulsaal links, die Lehrerwohnung rechts und im Obergeschoss die Gemeindeverwaltung.
Am 1.12.1912 wurde Josef Riesbeck die Schulstelle in Erfweiler übertragen. Er hatte am 10.10.1899 Luise, die Tochter von Wilhelm Maginot geheiratet. Lehrer Riesbeck blieb bis zu seinem Ruhestand 1931 Lehrer in Erfweiler.
Schulhaus von 1880
Lehrer Josef Riesbeck mit Ehefrau, seinen 3 Kindern und Hund Mops.

Schule von 1880 in 2001 Da zeitweise mehr als 125 Kinder zu unterrichten waren, wurde 1919 eine zweite Lehrstelle für die Unterstufe eingerichtet. Unter anderem hielt Berta Buchheit von 1925-1937 in der Unterstufe der Erfweiler Schule Unterricht. 1936 wurde ein zweiter Schulsaal auf der rechten Seite des Gebäudes geschaffen. Seit 1939 gibt es das 8. Schuljahr.


Schulhaus von 1880 im Jahre 2001
(heute Mehrzweckgebäude)

Jakob Tillmann war von 1949-1976 Lehrer in Erfweiler. Fast ebenso lang (1952-1974) unterrichtete Liesel Kurz die Unterstufe.

Schule von 1959 Am 25.7.1959 erhielt Erfweiler die neue St. Wolfgang Schule mit 4 Unterrichtsräumen sowie Pausenhalle. Die reinen Baukosten beliefen sich damals auf 317.000 DM. Ab 1971 wurden 5 Räume benötigt und deshalb wieder ein Raum in der alten Schule benutzt. Seit der Einrichtung des Schulzentrums in Dahn im Jahre 1976 gehen die Kinder von Erfweiler wieder nach Dahn in die Schule. Das Schulgebäude von 1959 wird seit Mitte der 80er Jahre als Dorfgemeinschaftshaus genutzt.


Um 1950 besuchten nur einzelne Schüler (ca. 20) aus den 16 Dörfern des Dahner Tals höhere Schulen, da die Kosten für Bücher und Fahrt in Gymnasien nach Pirmasens oder Landau für die Eltern meist zu hoch waren. Nach der Einrichtung des Progymnasiums am 22.4.1952 in Dahn, gingen bereits im ersten Jahr 12 Erfweiler Kinder dorthin. 1955 bezog das Progymnasium einen Neubau in Dahn, der bereits 1962 erweitert werden musste. 1958 erhielt die höhere Schule den Namen und Status "Otfried-von-Weißenburg Gymnasium Dahn". Heute hat jedes Kind aus Erfweiler die Möglichkeit im nahen Dahn Grund-, Haupt-, Realschule oder das Gymnasium zu besuchen.

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Hauptlehrer in Erfweiler

Martin Dauenhauer
Lehrer
1792-1827

Michael Dürr *1803 +
Lehrer
1830-1867
Lehrer Maginot Lehrer Riesbeck Lehrer Tillmann
Wilhelm Maginot
*27.8.1843 +31.7.1923
1867-1912
Josef Riesbeck
*9.11.1865 +26.4.1949
1912-1931
Jakob Tillmann
*1919 +1988
1949-1976

Die Lehrerstellenbesetzung
an der Volksschule in Erfweiler

Zeit Personen
1792-1827 Martin Dauenhauer
1828 - 1.8.1829 Christian Dauenhauer
1829 - 1830 Andreas Lutz
1.1.1830 - 31.8.1867 Michael Dürr (*1802)
1.9.1867 - 31.10.1867 Schuldienstexpektant Stamber
1.11.1867 - 16.10.1912 Hauptlehrer Wilhelm Maginot
16.10.1912 - 11.11.1912 Aushilfslehrer Fridolin Rink
11.11.1912 - 1.12.1912 Aushilfslehrer Ludwig Ziegl
1.12.1912 - 15.4.1931 Oberlehrer Josef Riesbeck
. Unterstufe
16.9.1919 Einrichtung 2. Lehrstelle Unterstufe
16.9.1919 - 1.6.1920 Hilfslehrerin Katharina Leininger
1.6.1920 - 28.2.1923 Hilfslehrer Philipp Letzelter
1.3.1923 - 2.4.1925 Aushilfslehrerin Schuhmacher
1.5.1925 - 15.10.1925 Hilfslehrerin Emma Fuchs
16.10.1925 - 15.11.1937 Lehrerin Berta Buchheit
16.11.1937 - 8.7.1939 Lehrerin Fink
16.9.1940 - 6.11.1941 Lehrerin Elfriede Seubert
7.11.1940 - 18.10.1943 Hilsfslehrerin Anna Heckmann
18.10.1943 - 9.6.1944 Lehrerin Emma Semar
19.6.1944 - 5.10.1947 Lehrerin Regina Wolf
6.10.1947 - 27.8.1949 Lehrerin Elfriede Seubert
28.8.1949 - 31.8.1950 Lehrerin Elisabeth Doerr
1.9.1950 - 1.9.1953 Maria Neumeister
. Oberstufe
16.4.1931 - 31.5.1931 Schulamtsbewerber Eugen Eckardt
1.6.1931 - 5.10.1931 Schulamtsbewerber Georg Lieberich
6.10.1931 - 20.9.1934 Josef Lehner
24.9.1934 - 7.5.1939 Hugo Ellrich
8.5.1939 - 8.7.1939 Schulamtsbewerber Oskar Lohrmann
16.9.1940 - 30.10.1940 Hauptlehrer Fritz Schäfer
4.11.1940 - 28.11.1940 Wicht
29.11.1940 - 5.1.1941 Lehrerin Heckmann (führt beide Stufen)
6.1.1941 - 25.5.1941 Hugo Ellrich
26.5.41 - 1.9.42 + 1.7.47 - 5.10.47 Lehrer Jakob Cronauer
2.9.1942 - 27.3.1943 L. Humbert
28.3.1943 - 27.4.1944 Anwärterin Irmgard Bachmann
28.4.1944 - 5.10.1947 Lehrerin Elfriede Seubert
6.10.1947 - 27.8.1949 Lehrerin Elisabeth Doerr
28.8.1949 - 31.7.1976 Lehrer Jakob Tillmann
1.9.1950 - 1.9.1953 Lehrer Neumeister
1.9.1952 - 31.1.1974 Lehrerin Elisabeth Kurz
. Einrichtung der 3. Lehrstelle
1.2.51 - Helmut Dully
1.4.1958 - 9.4.1960 Klaus Petry
10.4.1960 - 15.4.1963 Xaver Knoll
16.4.1963 - 30.6.1964 Manfred Ecker
1.4.1963 - 31.7.1971 Irmgard Eisel-Stauder
1.7.1964 - 31.3.1968 Willy Schächter
1.8.1967 - 31.7.1976 Gabriele Eisel-Herrmann
1.4.1968 - 31.7.1971 Peter Breiner
1.8.1971 - 31.7.1976 Wiltrud und Hartmut v. Pabrutzki
1.2.1974 - 31.7.1976 Ingrid Fischer

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