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"Bauernstoss" - ein unterhaltsames Kartenspiel aus Erfweiler/ Pfalz


 Spielregeln
   Reihenfolge der Trümpfe und Augenwerte
   Wer tauft die Trumpf- Farbe ?
   Farbe bekennen, sonst Trumpfkarte legen !
   20 Striche zum Gewinn der Partie
   Wer die "Kreide" hat, braucht nur 42 Augen
   Solospiele
   Alle 4 Buben auf einer Hand
   Falsches Spielen

 Weltmeisterschaften in Erfweiler   (1. 2011)   (2. 2012)   (3. 2013)   (4. 2014)   (5. 2015)   (6. 2016)   (7. 2017)
 Besuch in Niederhochstadt   (1. 2012)   (2. 2013)   (3. 2014)   (4. 2015)   (5. 2016)   (6. 2017)

 Alter Schoofkopp aus Nieder-Hochstadt
 Bauernstoß aus Erfweiler - ein historischer Schatz


Vorwort

"Bauernstoss" ist ein beliebtes Kartenspiel in Erfweiler in der Pfalz. Die Erfweiler Kartenspieler erstaunt es immer noch, dass der "Bauernstoss (Bauernstoß)" niemandem in einer der Nachbargemeinden bekannt ist. Und niemand aus Erfweiler kannte irgendjemanden irgendwo, der die Regeln dieses Spieles wusste. Niemandem aus Erfweiler ist bekannt, woher das Spiel kommt und wie und wann es hierher gekommen ist. Des Autors Wissen nach ist dies die erste Veröffentlichung (2005) der Spielregeln für den Rest der Welt. Falls jemand etwas über dieses Spiel weiß, sollte er sich bitte melden.

Seit 2010 gibt es allerdings enge Kontakt nach Niederhochstadt, wo ein fast identisches Spiel bekannt ist und noch aktiv gespielt wird. Auch dort gibt es keine Informationen über die Herkunft des Spiels (vgl. Alter Schoofkopp aus Niederhochstadt, diese Seite weiter unten).

Die "Kartenspielforschung" (vgl. "Historischer Schatz", diese Seite weiter unten) und auch Wikipedia informiert, dass der "Bauernstoß" wahrscheinlich eine nicht mehr gespielte Vor-Form des "Deutschen Schafkopfes" sei. Es stimmt überein, das die Spielpartner vor Spielbeginn festgelegt werden und über Kreuz sitzen. Außerdem bestimmt derjenige die Trumpffarbe, der die meisten Trümpfe besitzt. In der Urform des Schafkopfes soll auch um Striche gespielt worden sein, mit denen ein Schafkopf gemalt wurde (4 Striche für den Kopf, je 2 Striche für Hörner und Ohren, 2 Striche für die Augen und 1 Strich für die Nase). Vermutlich geriet das Spiel Ende des 19. Jahrhunderts in Deutschland in Vergessenheit, da andere Spiele wie der aktuelle Schafkopf oder Skat konkurrierten und beliebter wurden. Nicht vergessen wurde es aber in Erfweiler und Niederhochstadt.

"Bauernstoss" wird zur Unterhaltung privat oder in der Kneipe gespielt. Es ist nicht so kompliziert wie z.B. Skat und erfordert nicht ganz so viel Aufmerksamkeit wie z.B. auch Schafkopf oder Asse-Rufen. Die Regeln mögen kompliziert zu lesen sein. Aber einmal verinnerlicht, wird man sehen, dass das Spiel doch relativ einfach ist und viel entspannende Unterhaltung bringen kann.

Die Spielregeln

Ein Spiel für 4 Personen

Es spielen je zwei Spieler zusammen. Die beiden Spielerpaare sitzen sich diagonal am Spieltisch gegenüber. Zu Beginn einigen sich die Paare oder sie werden per Zufall bestimmt. Der Geber gibt dann jedem Spieler nacheinander offen eine Karte. Die beiden Spieler, die zuerst einen Buben erhalten, spielen zusammen. Der Geber teilt anschließend die gemischten und einmal abgehobenen Karten aus. Jeder Spieler bekommt insgesamt 8 Karten, ausgeteilt im Uhrzeigersinn zu 2 x 4 Karten. Der Geber wechselt nach jedem Spiel im Uhrzeigersinn.

Reihenfolge der Trümpfe und Augenwerte

Der "Bauernstoss" leitet sich vom Skat oder Schafkopf ab. Es wird auch mit einem französischen Blatt zu 32 Karten gespielt. Sicherlich geht es auch mit einem deutschen Blatt. Alle vier Buben (Bauern) und die sieben restlichen Karten einer Farbe sind Trumpf. Der höchste Trumpf ist der Kreuz- Bube, gefolgt vom Pik-, Herz- und Karo-Buben (bzw. Eichel, Schippen, Herz und Schellen). Die Karten einer einzigen Farbe werden ebenfalls zu Trumpf. Die Reihenfolge dieser Werte ist As, Zehn, König, Dame, Neun, Acht und Sieben. Buben sind höher als die Karten der Trumpffarbe. Die Karten haben normale Zählwerte (Augen): As (11 Augen), Zehn (10 Augen), König (4), Dame (3), Bube (2). Die Karten 9, 8 und 7 haben keine Augenwerte.

Wer tauft die Trumpf- Farbe ?

Derjenige Spieler, der die meisten Trümpfe anmelden kann, darf die Trumpffarbe taufen. Trümpfe anmelden darf man nur, wenn man mindestens einen oder zwei oder drei Buben hat. Man zählt die Anzahl der Buben und die Anzahl der Karten einer Farbe zusammen und meldet diese Zahl. Meist ist es diejenige Farbe, von der am meisten Karten auf der Hand stehen. Das muss aber nicht so sein. Es sind Zahlen zwischen 2 und 8 möglich.
Gespielt wie gemeldet wird im Uhrzeigersinn. Zuerst meldet Vorhand, d.h. derjenige der links vom Kartengeber sitzt. Hat er keinen Buben, sagt er "weg". Hat er mindestens einen Buben, so muss er melden. Der Spieler sagt dann die Anzahl seiner möglichen Trumpfkarten, die er spielen will (Anzahl der Buben plus die Anzahl der Karten einer Farbe). Jetzt ist der nächste Spieler dran zu melden. Hat er keinen Buben oder weniger mögliche Trumpfkarten (mit Bube) als der vorherige Spieler, so sagt er "weg" oder "gut". Hat er aber mehr mögliche Trumpfkarten, so sagt er diese höhere Zahl. Das gleiche gilt nun für die beiden weiteren Spieler im Uhrzeigersinn. Hat der nächste mehr als der vorherige, kann er überbieten. Derjenige mit den meisten Trümpfen tauft die Trumpffarbe.
Eine weitere Möglichkeit zu melden besteht auch bei Gleichheit der Anzahl von Trumpfkarten. In diesem Fall entscheidet der Wert der niedrigsten Trumpfkarte, wer die Trumpffarbe bestimmen darf. Bei Gleichheit der niedrigsten Trumpfkarte hat dann der zuerst meldende Vorrang. Bei Gleichheit der Anzahl der Trumpfkarten sagt der nächste meldende Spieler "mit". Der erste "mit" - Melder muss mindestens eine 8 als niedrigste Trumpfkarte haben, da der erste Mitmelder Vorrang hat und eine 7 nicht reichen würde. Es können auch mehrere Spieler nacheinander "mit" melden. Der dritte mit-Melder muss demnach mindestens eine 9 als kleinste Trumpfkarte haben und der Vierte eine Dame. Derjenige mit dem höchsten Wert der niedrigsten Trumpfkarte darf die Trumpffarbe taufen. Sofern auch die niedrigste Trumpfkarte gleich ist, darf der zuerst meldende die Farbe taufen. Der erste meldende Spieler gibt den Wert seiner niedrigsten Trumpfkarte bekannt. Dann meldet der nächste "mit"- Melder entweder seine höhere niedrigste Trumpfkarte oder er gibt ab.
Die beiden, die zusammen spielen dürfen auch "mit" melden mit einer 7 als kleinste Trumpfkarte. Allerdings nur dann, wenn dazwischen der Gegner nicht gemeldet hat. Ansonsten muss er eine 9 als kleinste Trumpfkarte haben. Haben nun zwei zusammen spielende Partner jeweils die höchste Trumpfanzahl "mit" gemeldet (und dazwischen keiner gemeldet), so sind sie frei zu entscheiden, wer von ihnen die Trumpffarbe tauft. Hier dürfen allerdings keine anderen Informationen ausgetauscht werden.
Steht nun fest, wer die höchste Anzahl der Trumpfkarten hat (bzw. wer bei Gleichheit den höchsten Werte der niedrigsten Trumpfkarte hat), so wird die Trumpf- Farbe für das aktuelle Spiel benannt.
Hat ein Spieler 4 Buben, so kann nicht gemeldet werden. Er könnte in diesem Fall nur ein großes Solo spielen. Ansonsten wird hier zusammen geworfen und er Nächste gibt neu aus (vgl. Solospiele weiter unten).

Farbe bekennen, sonst Trumpfkarte legen !

Es spielt derjenige aus, der "vorne" ist, d.h. links vom Geber sitzt. Im Uhrzeigersinn wird dann von jedem Spieler eine Karte gelegt. Der Stich gehört demjenigen Paar, das den höchsten Wert der Ausspielfarbe oder den höchsten Trumpf nach dem Ausspielen gelegt hat. Derjenige, der den Stich gemacht hat, spielt neu aus. Wird eine Farbe ausgespielt, muss man diese "bekennen" bzw. "bedienen". Wird z.B. Kreuz ausgespielt, so muss man eine Kreuz- Karte legen. Wird eine Trumpfkarte inkl. Bube gespielt, muss man eine Trumpfkarte legen. Hat man keine Karte der ausgespielten Farbe, so muss man immer eine Trumpfkarte legen. Erst wenn weder eine Karte der ausgespielten Farbe noch eine Trumpfkarte auf der Hand ist, kann man eine beliebige Karte legen. Es ist nicht möglich, eine Karte "abzuwerfen", solange man noch Trumpfkarten hat. Eine weitere Besonderheit ist folgendes: Fallen Buben, so müssen diese immer mit höheren Buben überstochen werden (sofern man welche hat bzw. nicht die ausgespielte Farbe bekennen muss)!

20 Striche zum Gewinn der Partie

In jedem Spiel werden Striche vergeben. Für jedes Spielerpaar gibt es eine Strichreihe. Die Striche werden auf ein Blatt Papier gemacht. Wer zuerst 20 Striche hat, hat die Partie gewonnen. Gespielt werden kann um Getränke oder um kleine Geldbeträge.

Wer die "Kreide" hat, braucht nur 42 Augen

Das "Kreide" - Recht ist eine Besonderheit des "Bauernstoss" - Spiels. Wer die "Kreide" hat, benötigt zum Gewinn eines "Striches" und damit des Spiels nur 42 Augen (und nicht wie bei Skat oder Schafkopf 61 von 120 Augen). Im ersten Spiel hat dasjenige Spielerpaar die "Kreide", das den Kreuz- Buben hat. Das "Kreiderecht" bleibt so lange bei diesem Spielerpaar, bis das andere Paar entweder ein Spiel mit mindestens 79 Augen gewinnt, alle Stiche macht oder ein Solo gewinnt. Das Kreiderecht kann theoretisch nach jedem Spiel wechseln. Für Schneider (Gegner hat keine 30 Augen) und Schwarz (Gegner hat keinen Stich) gibt es jeweils einen Strich mehr.
Es gibt folgende Möglichkeiten:

1. Es gilt für das Paar, das die Kreide hat (bzw. im ersten Spiel den Kreuz- Buben):
Striche "Kreiderecht"
weniger als 42 Augen 0 Verlust der Kreide
mindestens 42 Augen 1 Erhalt der Kreide
mindestens 91 Augen 2 Erhalt der Kreide
alle Stiche gemacht 3 Erhalt der Kreide
Solo gewonnen 8 oder 12 Erhalt der Kreide

2. Es gilt für das Paar, das nicht die Kreide hat:
Striche "Kreiderecht"
weniger als 79 Augen 0 kein Erwerb der Kreide
mindestens 79 Augen 1 Erwerb der Kreide
mindestens 91 Augen 2 Erwerb der Kreide
alle Stiche gemacht 3 Erwerb der Kreide
Solo gewonnen 8 oder 12 Erwerb der Kreide

Für das Spielerpaar, das im ersten Spiel den Kreuz- Buben hat, gibt es immer einen Strich zusätzlich (auch wenn es keine 42 Augen bekommt).

Solospiele

Der "Bauernstoss" kennt zwei verschiedene Solospiele. Es gibt ein "kleines Solo", für das es 8 Striche gibt und ein "großes Solo", das 12 Striche einbringt. Hat ein Spieler eine gute Karte und meint, er könne alle Stiche alleine machen, so kann er einen dieser Soli anmelden. Er meldet dies in der Reihenfolge des normalen Trumpfmeldens. Bei einem Solo spielt ein Spieler allein gegen die zwei des anderen Paares. Der Mitspieler des Solospielers legt seine Karten verdeckt nieder und nimmt an diesem Spiel nicht teil. Derjenige der vorne ist, spielt aus. Der Solospieler muss alle Stiche machen, um die 8 bzw. 12 Striche zu gewinnen. Macht das andere Paar nur einen Stich, so gehen die 8 bzw. 12 Striche an dieses Paar. Bei einem gewonnen Solospiel bleibt das Kreiderecht erhalten, bei einem verlorenen Solospiel geht das Kreiderecht an das andere Paar über. Im ersten Spiel einer Partie darf kein Solo gespielt werden.

"Kleines Solo" (oder "Gib mir eine") zu 8 Strichen
Bei einem kleinen Solo kann der Solospieler eine Karte mit seinem Mitspieler austauschen. Der Solospieler nimmt eine seiner 8 Karten und gibt sie an den Mitspieler, indem er sie verdeckt vor ihn auf den Tisch legt. Bevor der Mitspieler diese Karte aufnimmt, nimmt er selbst eine seiner Karten und legt sie verdeckt vor den Solo spielenden Partner auf den Tisch. Ist diese Karte aber ein Bube, wird sie offen gegeben. Der Solospieler nimmt die Karte auf, der Mitspieler legt seine Karten verdeckt nieder und der Solospieler spielt allein gegen das andere Paar. Der Solospieler muss alle Stiche machen, um das Solo zu gewinnen und die Striche zu erhalten. Ohne den Kreuz Buben kann kein kleines Solo gespielt werden!

"Großes Solo" (oder "Leg dich") zu 12 Strichen
Wird ein großes Solo angemeldet, legt der Mitspieler seine Karten nieder und der Solospieler spielt allein gegen das andere Paar. Es wird keine Karte getauscht. Der Solospieler muss alle Stiche machen, um das Solo zu gewinnen.

Alle 4 Buben auf einer Hand

Hat ein Spieler alle 4 Buben auf der Hand, so kann er nur ein großes Solo spielen. Es hier ist nicht möglich, eine Trumpfzahl zu melden oder ein kleines Solo mit Kartentausch zu spielen. Will der Spieler aber kein großes Solo spielen, so wird zusammen geworfen und der nächste gibt neu. Sind im ersten Spiel einer Partie alle 4 Buben auf einer Hand, kann nicht gespielt werden, sondern es wird neu gegeben.

Falsches Spielen

Begeht ein Spieler, auch unabsichtlich, einen Regelverstoß, so wird das andere Team mit mindestens einem Strich belohnt. Unter Umständen können auch mehrere Striche vergeben werden. Hat man das Kreiderecht, so geht dieses verloren.
Ein Regelverstoß wäre z.B. die Meldung einer falschen Trumpfzahl, das Spielen einer nicht gemeldeten Trumpfzahl, das Nicht-Bekennen von Farbe oder Trumpf, das Nicht-Stechen, wenn man eine Farbe "aus" ist oder das Nicht-Überstechen eines Buben. Jeder Spieler kann einen Regelverstoß melden. Eine gelegte Karte kann normalerweise nicht zurückgenommen werden, es sei denn, man einigt sich gütlich.

Viel Spass !

Kommentare und Fragen an: webmaster@erfweiler2.de

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Erste WM im "Bauernstoß" 2011 beim TuS Erfweiler

Bauernstoss WM 2011 Im Rahmen des Schlachtfestes des TuS Erfweiler fand am Nachmittag des 5.2.2011 das 1. Erfweiler "Bauernstoß" Kartenspielturnier statt. Es wurde in Zweierteams gespielt. Insgesamt 6 Teams nahmen teil. Es spielte jedes Team gegen jedes.

Es gab folgende Platzierungen:
1. Flieger+Kai (4 Partien gewonnen, 85 Striche),
2. Werner+Pitie (3/ 83),
3. Äppel+Klaus (3/ 76),
4. Pat+Chris (2/ 70),
5. Helmut+Dieter (2/ 68),
6. Bertl+Merk (2/ 55).

Dieses Turnier ging als die Erste offizielle Erfweiler Weltmeisterschaft im "Bauernstoß" in die Geschichte ein.


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Zweite WM im "Bauernstoß" 2012 beim TuS Erfweiler

Am 4.2.2012 fand das 2. Bauernstoß Kartenspiel Weltmeisterschaftsturnier statt. Das Teilnehmerfeld hatte sich im Vergleich zum letzten Jahr auf nun insgesamt 12 Teilnehmerpaare verdoppelt, darunter mit Eva und Anne zum ersten Mal ein Damenteam sowie ein Juniorteam mit Christian und Dominik.
Das Team Flieger+Kai verlor seinen letztjährigen, 1. offiziellen Weltmeistertitel. Die beiden scheiterten schon in der Gruppenphase nach 2 Siegen und einer Niederlage nur aufgrund der schlechteren Strichausbeute und schafften es so nicht in das Halbfinale. Frustriert ging dann sogar noch ihr Spiel um Platz 5 verloren.
Das Team Dieter+Klaus wurde nach verdienten Siegen im Halbfinale und Finale neue Weltmeister. Die Finalisten, das Vater+Sohn Paar Herbert+Roland freuten sich auch über die Vize-Weltmeisterschaft. Im kleinen Finale siegten Uwe+Pitie gegen Gerd+Gerhard. Besonders erfreulich war die Teilnahme der Spieler Dieter, Gerd, Rolf und Alois aus der neuen Bauernstoß-AlterSchafkopf Partnergemeinde Nieder-Hochstadt.
Die Platzierungen:
1. Dieter+Klaus; 2. Herbert+Roland; 3. Uwe+Pitie; 4. Gerd+Gerhard;
5. Helmut+Dieter; 6. Flieger+Kai; 7. Norbert+Lupie; 8. Meinhold+Rolf;
9. Pirmin+Alois; 10. Chris+Pat; 11. Dome+Christian; 12. Eva+Anne.

TuS Erfweiler Schlachtfest 2012
Gut besuchtes Schlachtfest des TuS Erfweiler
TuS Erfweiler 2012 Moritz
Moritz lost die Gruppen aus
TuS Erfweiler Schlachtfest 2012
Spannende Spiele um 20 Striche
TuS Erfweiler Schlachtfest 2012
Die teilnehmenden Spieler
TuS Erfweiler Schlachtfest 2012
Das Damenteam Eva und Anne
TuS Erfweiler Schlachtfest 2012
Die neuen Weltmeister Dieter und Klaus

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Dritte WM im "Bauernstoß" 2013 beim TuS Erfweiler

Am 2.2.2013 fand das 3. Bauernstoß Kartenspiel Weltmeisterschaftsturnier im Sportheim des TuS Erfweiler statt. Das Teilnehmerfeld war im Vergleich zum letzten Jahr mit 16 Spielpaaren, also 32 Teilnehmern, noch einmal angewachsen. Gern gesehene Gäste kamen aus Hochstadt, die immerhin mit 8 Spielern antraten. Jeder davon erhielt einen Spielpartner aus Erfweiler. Es waren auch zwei Gästespieler aus dem benachbarten Dahn am Start, nämlich Rudi Blank, früher Fußballer in Erfweiler, und Lupi, jetziger Läufer beim TuS. Drei weitere auswärtige Teilnehmer mit Verbindungen zu Erfweiler nahmen teil, nämlich Marcel (Römerberg), Christian (Herxheim) und Neuling Chrissie (Karlsruhe). Sie haben inzwischen das Spiel gelernt und werden es womöglich überregional verbreiten. Die vier Gruppen der Vorrunde, in der jeder gegen jeden spielte, wurden von Marcel, dem jüngsten Spieler im Teilnehmerfeld, ausgelost.

Gruppe 1Gruppe 2Gruppe 3Gruppe 4
59 Adolf/ Chris (H/E)60 Klaus/ Meinhold (H/E)56 Hugo/ Pirmin (H/E)60 Helmut/ Dieter (E/E)
58 Werner/ Pat (H/E)56 Rudi/ Frank (D/E)51 Alois/ Norbert (H/E)47 Dome/ Christian (E/Hx)
57 Dieter/ Klaus (H/E)52 Herrmann/ Chrissie (H/K)51 Uwe/ Berthold (E/E)32 Manuel/ Lupi (E/D)
43 Marcel/ Horst (R/R)38 Anne/ Eva (E/E)38 Herbert/ Roland (E/E)19 Gerd/ Gerhard (H/E)

xx= Striche Vorrunde, H=Hochstadt, E=Erfweiler, Hx=Herxheim, K=Karlsruhe, R=Römerberg.

Äußerst knapp ging es in der ersten Gruppe zu, wo das Paar Klaus/ Dieter nach den Vorrundenspielen nur knapp den ersten Gruppenplatz verpassten und so ihren Weltmeister-Titel nicht verteidigen konnten. Die 4 Gruppenersten spielten dann ein Halbfinale. Im Endpiel gewannen Adolf/ Chris in einem spannenden Kampf mit 20:18 Strichen gegen Hugo/ Pirmin. Sie sind somit die neuen Weltmeister des Jahres 2013. Adolf war ältester Teilnehmer und bildete mit Chris eines der gemischten Spielerpaare Hochstadt/ Erfweiler. Dritte wurde das Paar Klaus/ Meinhold (Hochstadt/ Erfweiler) vor Dieter/ Helmut (beide Erfweiler). Eva/ Anne (Erfweiler) verteidigten ihren Damentitel und verpassten in der ersten Runde mit 17 bzw. 19 Strichen nur denkbar knapp einen Spielgewinn. Das Nachwuchspaar Dome/ Christian (Erfweiler/Herxheim) kam bei seiner 2. WM Teilnahme auf einen respektablen 5. Platz. Obwohl einige Spieler in der Vorrunde doch mit dem Kartengebergott hadern mussten, freuten sich am Ende alle über die gelungene Veranstaltung.

TuS Erfweiler 3. Bauernstoss-WM Auslosung Marcel
Spielleiter Norbert und Klaus, Auslosung durch Marcel,
TuS Erfweiler 3. Bauernstoss-WM Spieler
Spieltische Vorrunde
TuS Erfweiler 3. Bauernstoss-WM Spieler
Spieltische Vorrunde
TuS Erfweiler 3. Bauernstoss-WM Endspiel
Das Endspiel endet knapp mit 20:18
TuS Erfweiler 3. Bauernstoss-WM Weltmeister
Weltmeister 2013 Adolf und Chris
TuS Erfweiler 3. Bauernstoss-WM Teilnemher 2013
Die Teilnehmer 2013 im Sportheim

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Vierte WM im "Bauernstoß" 2014 beim TuS Erfweiler

Am Samstag 8.2.2014 wurde im Sportheim des TuS Erfweiler das 4. Bauernstoß Kartenspiel Weltmeisterschaftsturnier durchgeführt. Das Teilnehmerfeld hatte mit 32 Personen die gleiche Größe des Jahres 2013. Aus Hochstadt waren 8 Gäste nach Erfweiler gekommen. Das Weltmeisterpaar des Jahrs 2014 heißt Pirmin und Hugo.

Ergebnisse der Vorrunde:
Gruppe 1 Gruppe 2 Gruppe 3 Gruppe 4
59 Rudi/ Norbert (Frank) (D/E) 60 Uwe/ Klaus W.(E/H) 60 Roland/ Herbert (E/E) 53 Pirmin/ Hugo (E/H)
45 Theo/ Wilhelm (E/E) 55 Berthold/ Alois (E/H) 48 Dieter H./ Klaus T. (E/H) 44 Klaus H./ Dieter (E/H)
43 Meinhold/ Herrmann (E/H) 35 Dominik/ Christian (E/Hx) 47 Lupi/ Jürgen (D/H) 48 Marcel/ Horst (R/R)
25 Chrissi/ Bernd (K/E) 35 Chris/ Pat (E/E) 28 Anne/ Eva (E/E) 41 Gerd/ Gerhard (H/E)

xx= Striche Vorrunde, H=Hochstadt, E=Erfweiler, Hx=Herxheim, K=Karlsruhe, R=Römerberg, D=Dahn.
Aushilfen Frank (E) und Kai (E).

Das Endpiel des Jahres 2014 gewannen die Vorjahresfinalisten Pirmin (Erfweiler) und Hugo (Hochstadt) mit 20:8 Strichen gegen Rudi/ Norbert. Pirmin und Hugo gehen damit als das 4. Weltmeisterpaar im Bauernstoß Kartenspiel in die Annalen ein.

In der Vorrunde hatten Pirmin/Hugo das 1. Spiel gegen Gerd/Gerhard durch einen "Lech Dich" glatt mit 20:6 gewonnen, dann aber das 2. Spiel gegen Klaus H./Dieter mit 20:13 verloren. Nach der Vorrunde hatte in Gruppe 4 jedes Team je 1 Spiel gewonnen und verloren. Im letzten Gruppenspiel gelang Pirmin/Hugo mit 20:16 ein knapper Erfolg gegen Marcel/Horst. Das bessere Strichverhältnis entschied den 1. Platz in der Vorrundengruppe.
Im kleinen Finale siegten Uwe /Klaus W. gegen das Vater/Sohn Paar Herbert/Roland mit 20:12.
Anne/Eva verteitigten den Frauentitel.

Fotos von der 4. Bauernstoß WM des Jahres 2014 beim TuS Erfweiler.
TuS Erfweiler 4. Bauernstoss WM 2014 Moritz Auslosung
Moritz lost die Paarungen, Turnierleiter Klaus H.
TuS Erfweiler 4. Bauernstoss WM 2014 Vorrunde Meinhold
Vorrunde Rudi, Meinhold, Frank und Herrmann (v.l.n.r)
TuS Erfweiler 4. Bauernstoss WM 2014 Vorrunde Marcel
Vorrunde Klaus H., Marcel, Dieter und Horst
TuS Erfweiler 4. Bauernstoss WM 2014 Vorrunde Wilhelm
Vorrunde Theo, Chrissi, Wilhelm und Bernd
TuS Erfweiler 4. Bauernstoss WM 2014 Vorrunde Dieter H., Anne, Klaus T.
Vorrunde Spiel der Frauen Eva und Anne gegen Dieter H./Klaus T.
TuS Erfweiler 4. Bauernstoss WM 2014 Finale
Das Finale spielen Norbert, Pirmin, Rudi und Hugo
TuS Erfweiler 4. Bauernstoss WM 2014 Kleines Finale
Kleines Finale Klaus W., Herbert, Uwe und Roland
TuS Erfweiler 4. Bauernstoss WM 2014 Sieger Frauen
Sieger Frauen Anne und Eva
TuS Erfweiler 4. Bauernstoss WM 2014 4.Platz
3. Platz Uwe und Klaus W. (Erfweiler-Hochstadt)
TuS Erfweiler 4. Bauernstoss WM 2014 Sieger
Sieger und 4. Weltmeister Pirmin und Hugo (Erfweiler-Hochstadt)


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Fünfte WM im "Bauernstoß" 2015 beim TuS Erfweiler

Am Samstag 21.2.2015 fand im Sportheim des TuS Erfweiler das 5. Bauernstoß Kartenspiel Weltmeisterschaftsturnier statt. Das Teilnehmerfeld hatte mit 32 Personen wieder die gleiche Größe wie die beiden Jahre zuvor. Aus Hochstadt waren 10 Gästespieler nach Erfweiler gekommen. Alle Hochstädter spielten mit Partnern aus Erfweiler. Erstmals nahmen drei Frauen an der WM teil.

Das neue Weltmeisterpaar des Jahres 2015 heißt Gerd (Hochstadt) und Berthold (Erfweiler).
Den neuen Titel im Mixed gewann das Finalisten-Ehepaar Horst und Renate (Römerberg).

Gruppenphase:
Klare Sieger gab es in den Gruppen 1,2 und 3 mit jeweils 3 gewonnenen Partien. In Gruppe 4 entschied bei jeweils 2 gewonnenen Partien die Strichdifferenz nur knapp mit +5 zu +4 zu +4. Ergebnisse der Vorrunde:

. Gruppe 1 Gruppe 2 Gruppe 3 Gruppe 4
1. Platz 3 Sp. +30
Gerd/ Berthold (H/E)
3 Sp.+29
Horst + Renate (R/R)
3 Sp. +41
Dieter/ Klaus (H/E)
2 Sp. +5
Klaus/ Norbert(Chrissi)(H/E)
2. Platz 2 Sp. +17
Tom/ Andi (E/E)
1. Sp. +4
Klaus + Uwe (H/E)
1 Sp. -12
Alois/ Theo. (H/E)
2 Sp. +4
Anne/ Gerhard (E/E)
3. Platz 1 Sp. -8
Werner + Meinhold(H/E)
1 Sp. -2
Rolf/ Kai (H/E)
1 Sp. -13
Karl/ Pirmin (H/E)
2 Sp. +4
Dominik/ Christian (E/Hx)
4. Platz 0 Sp. -39
Eva/ Roland (K/S)
1 Sp., -31
Chris/ Pat (E/E)
1 Sp. -16
Ludwig/ Herbert (H/E)
0 Sp. -13
Jürgen/ Bernd (H/E)

Wertung: gewonnene Spiele und Strich-Differenz;
Herkunft: H=Hochstadt, E=Erfweiler, Hx=Herxheim, K=Karlsruhe, R=Römerberg, S=Speyer.

Endrunde:
Gerd + Berthold gegen Dieter (H) + Klaus H. (E): 20:7
Horst + Renate gegen Klaus T. (H) + Norbert (E): 20:12

Kleines Finale:
Klaus T. + Norbert gegen Dieter + Klaus H.: 20:19

Finale:
Gerd + Berthold gegen Horst + Renate: 20:17

Im Finale gingen Gerd + Berthold relativ schnell mit 12 Strichen in Führung. Nach dem Abriss holten Horst + Renate auf und gingen sogar mit 16:15 kurz in Führung. Nach kurzem Wechsel holte Gerd mit einem Spiel mit 6 Trümpfen die Kreide wieder zurück, welche dann bis zum Spielende verteidigt werden konnte. Erstmals nahm an der WM mit Horst und Renate ein Ehepaar teil, welches gleich ins Finale vorstoßen konnte. Mit den Weltmeistern Gerd und Berthold stehen neue Personen ganz oben. Das Gesetz der Serie hielt: bisher konnte noch kein Spieler einen Weltmeistertitel verteidigen oder wieder erlangen (abgesehen von den Damen).

Fotos von der 5. Bauernstoss-WM

Bauernstoss WM 2015 Erfweiler Auslosung
Auslosung durch Vanessa und Moritz
Bauernstoss WM 2015 Erfweiler Vorrunde
Vorrundenspiel Gruppe 1
Bauernstoss WM 2015 Erfweiler Vorrunde
Vorrundenspiel Gruppe 3
Bauernstoss WM 2015 Erfweiler Vorrunde
Pirmin, Meinhold und Karl
Bauernstoss WM 2015 Erfweiler Halbfinale
Halbfinale 1: Gerd+Berthold gewinnen 20:7
Bauernstoss WM 2015 Erfweiler Halbfinale
Halbfinale 2: Horst+Renate gewinnen 20:12
Bauernstoss WM 2015 Erfweiler Finalisten
Finalisten Berthold, Horst, Gerd und Renate
Bauernstoss WM 2015 Erfweiler Finalspiel
Zuschauer beim Finale
Bauernstoss WM 2015 Erfweiler Weltmeister Gerd und Berthold
5. Weltmeisterpaar 2015 Gerd und Berthold
Bauernstoss WM 2015 Erfweiler Strichliste Finale
Strichliste des Finalspiels 2015: 20:17

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Sechste WM im "Bauernstoß" 2016 beim TuS Erfweiler

Am Samstag 13.2.2016 fand im Sportheim des TuS Erfweiler das 6. Bauernstoß Kartenspiel Weltmeisterschaftsturnier statt. Das Teilnehmerfeld hatte mit 32 Personen wieder die gleiche Größe wie in 3 Jahren zuvor. Aus Hochstadt waren 9 aktive Gästespieler nach Erfweiler gekommen. Titelverteidiger Berthold war nicht am Start. Erstmals nahmen vier Frauen an der WM teil.

Die neuen Weltmeister des Jahres 2016 heißen Bernd Kunz und Uwe Kaufmann, beide aus Erfweiler.
Den Titel der Frauen gewannen Anne und Eva vor Renate und Gabi.

Gruppenphase:
Klare Sieger gab es in den Gruppen 2 bis 4 mit jeweils 3 gewonnenen Partien.
In Gruppe 1 entschied bei jeweils 2 gewonnenen Partien die Strichdifferenz mit +19 zu +9. In dieser Vorrunde wurden mehrere Soli gespielt. So im entscheidenen Spiel der Gruppe 1, als Bernd ein großes Solo (trotz Pik 7 auf der Hand!) und Gerhard ein kleines Solo gewannen. Dieses Spiel endete 20:15 für Gerd/ Gerhard, was jedoch nicht für den Gruppensieg reichte. Schon in der Vorrunde waren die beiden Frauenteams aufeinander getroffen. Anne und Eva gewannen gegen Renate und Gabi.
Ergebnisse der Vorrunde:

. Gruppe 1 Gruppe 2 Gruppe 3 Gruppe 4
1. Platz 2 Sp. +19
Bernd/ Kai (E/E)
3 Sp.+26
Roland/ Klaus T. (S/H)
3 Sp. +32
Dieter/ Klaus (H/E)
3 Sp. +25
Horst/ Hugo(R/H)
2. Platz 2 Sp. +9
Gerd/ Gerhard (H/E)
2. Sp. +6
Tom/ Michel (E/E)
2 Sp. +0
Pirmin/ Karl (E/H)
1 Sp. +5
Meinhold/ Rudi (E/D)
3. Platz 1 Sp. -7
Uwe/ Norbert (E/E)
1 Sp. -3
Pat/ Chris (E/E)
1 Sp. -9
Anne/ Eva (Hx/E)
1 Sp. -5
Adolf/ Werner (H/H)
4. Platz 1 Sp. -21
Jürgen/ Alois (H/H)
0 Sp., -29
Christian/ Dome (Hx/E)
0 Sp. -23
Renate/ Gabi (R/S)
1 Sp. -25
Chrissi/ Marcel (K/R)

Wertung: gewonnene Spiele und Strich-Differenz;
Herkunft: H=Hochstadt, E=Erfweiler, Hx=Herxheim, K=Karlsruhe, R=Römerberg, S=Speyer, D=Dahn.

Endrunde:
Bernd (E) + Uwe (E) gegen Horst (R) + Hugo (H): 20:17
Klaus H. (E) + Dieter (H) gegen Klaus T. (H) + Roland (S): 20:3
Beim Stand von 15:3 riskierte Roland ein kleines Solo, welches verloren ging. Roland hatte bei 7 Trümpfen nur die beiden schwarzen Buben, aber Dieter die restlichen 4 Trümpfe dagegen.

Kleines Finale:
Klaus T. (H) + Roland (S) gegen Horst (R) + Hugo (H): 20:19
Das Spiel war spannend bis zum letzten Stich. Es ging hin und her und wurde erst nach dem Stand von 19:19 entschieden.

Finale:
Bernd (E) + Uwe (E) gegen Klaus H. (E) + Dieter (H): 20:16

Im Finale gingen am Anfang Bernd/ Uwe mit 12:5 in Führung. Dann gewann Klaus ein kleines Solo und ging mit 13:12 in Führung. Beim Stand von 16:12 für Klaus/ Dieter, machte Uwe ebenfall ein kleines Solo, welches er gewann. Somit war das Spiel zu Ende. Die Freude der beiden Sieger Bernd und Uwe aus Erfweiler war groß. Bernd ist der erste Spieler, der erneut einen Herrentitel gewinnen konnte. Uwe war für den Stammpartner Kai ab dem Halbfinale eingesprungen. Bei den Damen gewann das Paar Anne/ Eva gegen das Paar Renate/ Gabi mit 20:14 und konnten somit diesmal einen echten Titel gewinnen.

Fotos von der 6. Bauernstoss-WM 2016

Bauernstoss_Erfweiler_WM6_2016_01_Auslosung
Auslosung durch die neue Glücksfee Susanne
(geboren in Hochstadt, wohnt in Erfweiler)
Bauernstoss_Erfweiler_WM6_2016_02_Gruppe 2
Vorrunde Gr. 3: Spieler Karl, Eva, Pirmin und Anne
Bauernstoss_Erfweiler_WM6_2016_03_Gruppe 4
Vorrunde Gr. 4: Spieler Hugo, Werner, Horst, Adolf,
Bauernstoss_Erfweiler_WM6_2016_04_Gruppe 4
Vorrunde Gr. 4: Spieler Marcel, Horst, Chrissi, Hugo,
Bauernstoss_Erfweiler_WM6_2016_05_Gruppe 4
Vorrunde Gr. 4: Spieler Rudi, Werner, Meinhold, Adolf,
Bauernstoss_Erfweiler_WM6_2016_06_Gruppe 2
Vorrunde Gr. 2: Spieler Pat, Dome, Chris, Christian,
Bauernstoss_Erfweiler_WM6_2016_07_Flieger-Gerd
Bernd und Gerd beim Fachsimpeln
Bauernstoss_Erfweiler_WM6_2016_08_Halbfinale
Halbfinale: Spieler Uwe, Hugo, Bernd, Horst,
Bauernstoss_Erfweiler_WM6_2016_09_Damen
Frauenspieler Anne, Renate, Eva, Gabi,
Bauernstoss_Erfweiler_WM6_2016_10_3.Platz
Spiel um Platz 3: Horst, Klaus T., Hugo, Roland,
Bauernstoss_Erfweiler_WM6_2016_11_Finale
Finale: Uwe, Klaus H., Bernd, Dieter,
Bauernstoss_Erfweiler_WM6_2016_12_Finale
Zuschauer verfolgen das Finale
Bauernstoss_Erfweiler_WM6_2016_13_3. Platz
3. Platz Herren: Roland und Klaus T.
Bauernstoss_Erfweiler_WM6_2016_14_2. Platz
2. Platz Herren: Dieter und Klaus H.
Bauernstoss_Erfweiler_WM6_2016_15_Sieger
Weltmeister 2016 Bernd und Uwe
Bauernstoss_Erfweiler_WM6_2016_16_Strichlisten
Strichlisten der beiden Finalspiele

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7. Bauernstoß WM Turnier beim TuS Erfweiler

Im Sportheim des TuS Erfweiler gab es am 4.2.2017 ab 12:00 Uhr Kesselfleisch vom Buffet "All you can eat". Anschließend wurde die 7. Bauernstoß WM ausgespielt.

Information über das 7. Bauerstoß WM-Turnier 2017
Das Teilnehmerfeld des Turniers war 2017 mit 28 Personen etwas kleiner als die Jahre zuvor. Vor allem fehlte eine Reihe von Spielern aus Erfweiler. Aus Hochstadt waren 10 aktive Gästespieler nach Erfweiler gekommen. Drei Frauen nahmen an der WM teil.

Die neuen Weltmeister des Jahres 2017 heißen Gerd P. und Gerhard Z., ein gemischtes Team Hochstadt-Erfweiler.
Den Titel im Mix gewannen Eva und Roland.

Gruppenphase:
In der Vorrunde spielten 2 Gruppen mit je 5 und eine Gruppe mit 4 Spielern. Klare Sieger gab es in den Gruppen 1 und 2 mit jeweils 3 gewonnenen Partien. In Gruppe 3 entschied bei jeweils 2 gewonnenen Partien die Strichdifferenz mit +22 zu +10 für Gerd und Berthold. Als beste Gruppenzweite kamen Theo und Rolf ins Halbfinale.

Ergebnisse der Vorrunde:

. Gruppe 1 Gruppe 2 Gruppe 3
1. Platz 3 Sp. +32
Otto/ Rudolf (H/H)
3 Sp.+10
Pirmin/ Karl (E/H)
2 Sp. +22
Gerd/ Berthold (H/E)
2. Platz 2 Sp. +2
Eva/ Roland (F/S)
2. Sp. +12
Theo/ Rolf (E/H)
2 Sp. +10
Rudi/ Dominik (D/E)
3. Platz 2 Sp. -4
Gabi/ Renate (S/R)
2 Sp. +4
Helmut/ Dieter (E/E)
1 Sp. +4
Horst/ Günter (R/H))
4. Platz 2 Sp. -17
Jürgen/ Alois (H/H)
2 Sp. -6
Bernd/ Uwe (E/E)
1 Sp. -36
Klaus H./ Dieter (E/H)
5. Platz 1 Sp. -15
Gerhard/ Klaus T. (E/H)
1 Sp. -20
Meinhold/ Adolf (E/H)
---
---

Wertung: gewonnene Spiele und Strich-Differenz;
Herkunft: H=Hochstadt, E=Erfweiler, F=Freiburg R=Römerberg, S=Speyer, D=Dahn.

Endrunde:
Gerd (H) + Gerhard (E) gegen Theo (E) + Rolf (H): 20:14
Pirmin (E) + Karl (H) gegen Otto (H) + Rudolf (H): 20:12
Obwohl im Halbfinale Theo ein großes Solo gegen Gerd/ Gerhard gewann, reichte es für ihn nicht für das Finale.

Kleines Finale:
Theo (E) + Rolf (H) gegen Otto (H) + Rudolf (H): 20:18
Finale:
Gerd (H) + Gerhard (E) gegen Pirmin (E) + Karl (H): 20:14

Mehrmals wechselte die Kreide im Finale, wobei die allermeisten Spiele jeweils nur mit einem Strich bewertet wurden. Gerhard war für den Partner Berthold ab dem Halbfinale eingesprungen.


Fotos von der 7. Bauernstoss-WM 2017

TuS Erfweiler_Schlachtfest_2017
Schlachtfest Küche mit Bärbel, Norbert und Karlheinz
TuS Erfweiler_Bauernstoss_WM7_2017_Auslosung
Auslosung der Gruppen durch Karl Kunz
TuS Erfweiler_Bauernstoss_WM7_2017 Spieltische
Adolf, Uwe, Meinhold und Bernd, Zuschauer Helmut
TuS Erfweiler_Bauernstoss_WM7_2017 Spieltische
Dieter, Dominik, Klaus, Rudi
TuS Erfweiler_Bauernstoss_WM7_2017 Spieltische
Rudi, Gerd, Norbert, Berthold
TuS Erfweiler_Bauernstoss_WM7_2017 Spieltische
Adolf, Theo, Meinhold, Rolf
TuS Erfweiler_Bauernstoss_WM7_2017 Spieltische
Karl, Helmut, Pirmin, Dieter
TuS Erfweiler_Bauernstoss_WM7_2017 Spieltische
Alois, Renate, Jürgen, Gabi
TuS Erfweiler_Bauernstoss_WM7_2017 Spieltische
Gabi, Eva, Renate, Roland
TuS Erfweiler_Bauernstoss_WM7_2017 Spieltische
Klaus, Otto, Gerhard, Rudolf
TuS Erfweiler_Bauernstoss_WM7_2017 Spieltische
Horst und Gerd
TuS Erfweiler_Bauernstoss_WM7_2017 Spieltische
Endspielzettel Finale 20:12
TuS Erfweiler_Bauernstoss_WM7_2017 Gerd und Klaus
Gerd und Klaus
TuS Erfweiler_Bauernstoss_WM7_2017_14_Weltmeister
Weltmeister Gerhard und Gerd
TuS Erfweiler_Bauernstoss_WM7_2017_15_Vize-Weltmeister
Vizeweltmeister Karl und Pirmin, rechts Klaus H. Turnierleitung
TuS Erfweiler_Bauernstoss_WM7_2017_15_Vize-Weltmeister Platz 3
Platz 3 Theo und Rolf, rechts Alois

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1. Freundschaftstreffen Niederhochstadt 2012 (EM)

Am 28.11.2012 fand der erste Besuch von Bauernstoß-Spielern aus Erfweiler in Niederhochstadt statt. Zehn Spieler hatten den Weg in das hübsch renovierte Naturfreundehaus gefunden, um die dortige Version des Spiels zu praktizieren. Was übrigens überhaupt kein Problem war. Es wurden insgesamt 10 gemischte Paare gebildet und 4 Runden ausgespielt. Die meisten Partien gewann Flieger mit seinem Partner Klaus.
Erfweiler Bauernstoss - Niederhochstadt Alter Schafkopf - 2012
10 gemischte Spielpaare
Erfweiler Bauernstoss - Niederhochstadt Alter Schafkopf - 2012
Siegerpaar Flieger (E) und Klaus (H)

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2. Freundschaftstreffen Niederhochstadt 2013 (EM)

Am 29.11.2013 fand der zweite Besuch von zehn Bauernstoß-Spielern aus Erfweiler in Niederhochstadt statt. Es wurden wieder insgesamt 10 gemischte Paare gebildet und 4 Runden ausgespielt. Diesmal gewann das Paar Dieter+Gerhard vor Karl+Pirmin, vor Ludwig-Norbert sowie Alois+Horst.

Bernd+Klaus T. gg. Karl+Pirmin

Meinhold+Gerd gg. Uwe+Klaus W.

Bernd+ Klaus T. gg. Chris+Rolf

Bernd+Klaus T. gg. Chris+Rolf

Spielleiter Gerd Pressler verkündet das Ergebnis

Gerd und Gerhard, rechts Dieter

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3. Freundschaftstreffen Niederhochstadt 2014 (EM)

Am 29.11.2014 fand der dritte Besuch von Bauernstoß-Spielern aus Erfweiler in Niederhochstadt statt. Vierzehn Spieler (plus 5 Spielerfrauen als Unterstützer) waren in die Vorderpfalz gefahren. Nach einem Dorfrundgang wurden 4 Runden in einer Kneipe ausgespielt. Alle 4 Partien gewannen als einzige die Ex-Weltmeister Dieter (Hochstadt) mit seinem Partner Klaus (Erfweiler).
Erfweiler Bauernstoss - Niederhochstadt Alter Schafkopf - Spieler 2014
Spieler mit Frauenpaar Gabi und Renate (zum ersten Mal dabei)
Erfweiler Bauernstoss - Niederhochstadt Alter Schafkopf - Meister 2014
Meister aller Klassen Dieter (H) und Klaus (E)

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4. Freundschaftstreffen Niederhochstadt 2015 (EM)

Am 26.09.2015 fand der vierte Besuch von Bauernstoß-Spielern aus Erfweiler in Niederhochstadt statt. Sieben Spieler (plus 7 Schlachtenbummler) aus Erfweiler waren in die Vorderpfalz gefahren. Zuerst zeigte uns Gerd Presseler das Weingut "Hörner". Für die Besucher gab es sehr interessante Informationen und Einblicke in die Herstellung von Wein. Dann wurden 3 Runden "Alter Schafkopf = Bauernstoß" nach Hochstädter Regeln ausgespielt. Wieder gewann der Ex-Weltmeister Dieter (Hochstadt) mit seinem Partner.

Bauernstoss Erfweiler 2015 Hochstadt Spieltisch
Spieltische
Bauernstoss Erfweiler 2015 Hochstadt Spielleiter Gerd Pressler
Spielleiter Gerd Pressler aus Hochstadt

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5. Freundschaftstreffen Niederhochstadt 2016 (EM)

Am 22.10.2016 fand der fünfte Besuch von Bauernstoß-Spielern aus Erfweiler in Niederhochstadt statt. Zehn Spieler (plus 3 Schlachtenbummler) aus Erfweiler waren wieder in die Vorderpfalz gefahren. Gerd Presseler wies im Vorfeld der Spielrunde im allgemeinen auf die Geschichte des deutschen Schafkopfes und im besonderen auf die historische Bedeutung unseres ganz besonderen Spiels hin. Dann wurden 4 Runden "Alter Schafkopf = Bauernstoß" nach Hochstädter Regeln ausgespielt. Aus Hochstadt nahmen 14 Spieler teil, so dass 12 Mannschaften am Start waren. Bei einem gewonnenen Spiel gab es 15 Punkte, plus die Differenz zum den gegnerischen Punkten. Endete ein Spiel z.B. mit 15:9, gab es 15 + 6 = 21 Punkte für den Gewinner. Neue "Europa-Meister" wurden Gerhard und Norbert, beide aus Erfweiler. Das Los hatte sie zusammen geführt. Sie konnten alle vier Spiele gewinnen und lagen mit 110 Punkten weit vor zwei Spielpaaren aus Hochstadt, die 89 bzw. 79 Punkte erreicht hatten.


Karl an der Ergebnistafel

Sieger Gerhard und Norbert

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6. Freundschaftstreffen Niederhochstadt 2017 (EM)

Am 23.10.2017 fand der sechste Besuch von Bauernstoß-Spielern aus Erfweiler in Niederhochstadt statt. Elf Spieler aus Erfweiler waren wieder in die Vorderpfalz gefahren. Gerd Presseler zeigte beim Besuch der Hochstadter Weinberge einen Vollernter bei der Traubenernte. Dann wurden 4 Runden "Alter Schafkopf = Bauernstoß" nach Hochstädter Regeln ausgespielt. Aus Hochstadt nahmen 13 Spieler teil, so dass wieder 12 Mannschaften am Start waren. Bei einem gewonnenen Spiel gab es 15 Punkte, plus die Differenz zum den gegnerischen Punkten. Sieger des Jahres 2017 wurde das Hochstädter Paar Gerd und Achim.

Ergebnisse:
1. Gerd (H) und Achim (H): 4 Spiele gewonnen/ 94 Strichpunkte;
2. Günter (H) und Alois (H): 3/ 70;
3. Gerd (H) und Gerhard (E): 3/ 62;
4. Theo (E) und Frank (E): 3/ 56;
5. Rolf (H) und Ludwig (H): 3/ 55;
6. Renate (E) und Horst (E): 2/ 44;
7. Otto (H) und Norbert (E): 2/ 37;
8. Dieter (H) und Klaus H. (E): 2/ 35;
9. Hans (H) und Richard (H): 1/ 23;
10. Bernd (E) und Marco (E): 1/ 21;
11. Klaus T. (H) und Berthold (E): 0;
12. Karl (H) und Pirmin (E): 0;

Bauernstoss Erfweiler Alter Schoofkopp Hochstadt - Partie 1
Partie Frank, Berthold, Theo B:, Klaus T.
Bauernstoss Erfweiler Alter Schoofkopp Hochstadt - Partie 2
Partie Horst, Dieter, Klaus H., Renate.
Bauernstoss Erfweiler Alter Schoofkopp Hochstadt - Partie 3
Partie Dieter, Bernd, Klaus H., Marco.

Sieger Gerd und Turnierleiter Gerd Pressler

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Erster Außer-Erfweiler Kontakt oder "Wir sind nicht Allein !"

Erster Kontakt mit einem Ort außerhalb von Erfweiler, in dem ein fast identisches Spiel bekannt ist.
In einer E-Mail vom 2.7.2010 schrieb Gerd Pressler aus Niederhochstadt/ Pfalz:
"Sehr geehrte Damen und Herren, auf der Suche nach dem Ursprung eines Kartenspiels habe ich Ihren "Bauernstoß" gefunden. Bei uns hier wurde und wird dieses Kartenspiel unter dem Namen "Alter Schoofkopp" immer noch gepflegt und ist ziemlich beliebt. Es gibt nur kleinere Unterschiede zu Ihrem Bauernstoss wie: nur 15 Striche, kein kleines Solo, 4 Buben auf einer Hand sind spielbar. Das Spiel wurde bis vor wenigen Jahren nur in Niederhochstadt gespielt, ist in den Nachbardörfern völlig unbekannt und verrät seine Herkunft nicht. Besteht irgendein Zusammenhang zwischen unseren Dörfern? Haben Sie inzwischen neue Erkenntnisse? Für weitere Auskünfte wäre ich Ihnen dankbar."

Es wurde allerdings bisher keine direkte Verbindung von Personen zwischen Erfweiler und Niederhochstadt gefunden. Es wird übereinstimmend eher vermutet, dass möglicherweise Kameraden beim Militär zusammen spielten und das Spiel in ihre Heimatorte mitbrachten. Insofern wären weitere Kontakte aus anderen Orten hilfreich.

Die Spielregeln aus Niederhochstadt sind wie folgt beschrieben:

Die 10 Artikel der Schofkoppordnung aus Niederhochstadt Erstellt auf dem Kgl. Bayr. Truppenübungsplatz zu Hammelburg in Absprache durch fihrende Obergefreite und Sergeanten von maßgeblichen Regimentern der Kgl. Bayerischen Armee, um die Indelligenz und die Kampfkraft derselben zu ferdern. Genehmigt durch seine Kgl. Hoheit Prinzregent Luitpold v. Bayern im Herbst 1888. Zuwiderhandelnde haben strengste Strafen zu erwarten.
I- Die Kart: Die deutsch Kart hat 4 Farben : Eichel, Schippe, Herz und Schelle. Die französisch Kart hat Kreuz, Pik, Herz und Karo. Es zählt das Ass 11, Zehn 10, König 4, Dame 3, Bube 2, neun bis sieben 0. Die Karten dirfen nicht gezinkt sein. Sind einzelne Blätter mit Flecken von Fett, Schmalzler, Senf, Bier,Wein oder Schnaps und auch von dreckige Händ versaut, so sollen die Bardeien das Blatt ablehnen und vom Wirth ein neies Blatt verlangen, ball er eins hat. Es besteht nehmlich die Gefahr des Vergebens beim Austeilen, was gewehnlich Unmut und Händel zur Folg hat.
II- Die Sitzordnung: Vier Spieler bilden 2 Bardeien, zwei Spieler am Tisch über Kreiz bilden eine Bardei. Sie können sich auslosen mit den Karten oder freiwillig zusammentun. Es fördert das Spiel, wenn nicht zwei Hitzköpf zusammen kommen.
III- Der Kreidtführer: Ein Spieler führt die Kreidt auf der Schiffertafel. Mit Strich hält er sorgfältig die Ergebnis der Spiele fest. Die Schiffertafel muss für alle gut sichtbar sein. Ball keine Schiffertafel und Kreidt zur Hand, tuts auch Babier und Stift. Der Kreidtführer achtet auf die Regeln und darf Zuwiderhandlungen anmahnen. Mit der Kreidt teilt er auf der Tafel 2 End, für jede Bardei eines. Ball keiner die Kreidt fihren will, wird die niedrigste Kart gezogen, wer die hat, fihrt die Kreidt.
IV- Das Ausgeben der Karten: Das ganze Blatt kommt auf den Tisch und jeder Spieler nimmt eine Karte auf. Wer den niedrigsten Wert zieht, gibt das erste Spiel. Bei gleichem Werth zählen dann die Farben Eichel, Schippe, Herz, Schelle. Der Geber mischt die Karten mit mindestens 4 Bewegungen im Kartenstoß. Er bietet dem Hintermann den Stoß zum Abheben an. Ball der abhebt, muss er mindestens 4 Karten abheben. Es darf nur einmal abgehoben werden. Dasgleiche gilt für das Drehen des Kartenstoßes. Fromme und böse Winsche, auch Verwünschungen, sowie allerlei Zaubersprüch sind untersagt, sofern sie laut von sich gegeben werden. Ausnahmen kann der Kreidtführer genehmigen. Ball die Bardeien nicht mehr wissen, wer als nächster gibt, ist folgendes zu beachten: Es empfiehlt sich dem Geber eine alt speckig Kapp aufzusetzen, meglichst derb und speckig, derenthalben derselbige diese nehmlich loswerden will, wenn das Spiel vorüber ist.
V- Das Bieten: Die Bardeien nehmen ihr Blatt ohne Kommentar auf. Wer vorhand sitzt meldet zuerst seine Trümpf, dann der nächste und so forth. Zum Melden der Trümpf braucht der Spieler mindestens einen Buben. Das Spiel bekommt der Spieler mit den meisten Trümpf. Bei gleicher Trumpfzahl entscheidet die Höhe des kleinsten Trumpfes eines Spielers, Folge; 7, 8, 9, D, K, 10, Ass. Bei gleichen Werthen gilt Vorhand vor Hinterhand. Hier gelten strenge Maßnahmen: Nachmelden oder Verändern der Meldung gilt nicht, auch Falschmelden nicht, es hat ieble Folgen, die Bardei mit Kreidt verliert selbige und der Gegner bekommt Kreidt und Strich. Bei Falschmelden durch die Bardei ohne Kreidt bekommt die Bardei mit Kreidt immer 2 Strich. Wann aber die Spieler ein Falschmelden nicht spannen sind sie selber schuld. Nachmelden und Veränderungen beim Melden mag der Kreidtführer dulden, dann muss er’s aber immer.
VI- Das Ausspielen: Vorhand kommt raus. Die Bardeien müssen Farb bekennen. Eine Trumpfkart muss, wenn möglich, immer überstochen werden. Wer Trumpf und Farbe nicht bedienen kann, darf nach Wahl abwerfen. Bass auf: Wer falsch bedient, verliert das Spiel sofort, auch wenn er’s ohne Absicht gethan. Wenn die Verlierer falsch bedient haben, sind sie schon gestraft genunk. Wer den letzten Stich gemacht, der muss ausspielen.
VII- Der Spielverlauf: Der Schofkopp währt eine Runde. Sieger ist die Bardei, die zuerst 15 Kreidtstrich auf der Tafel hat. Zuerst kommt das Spiel um die Kreidt. Hier braucht eine Bardei mindestens 61 Aug um die Kreidt zu bekommen. Bei Gleichstand hat die Bardei, die das Spiel gemacht hat, die Kreidt verloren. Das Vorwerfen von Karten zieht unweigerlich den Verlust des Spiels nach sich. Was lieg, das liegt, geworfenen Karten dürfen nicht zurückgenommen werden, bei einer Ausnahm, wenn es der Kreidtführer duldet. Beim 2. mal aber zieht es den Verlust des Spiels nach sich. Während des Spiels dirfen die Spieler lustig sein und reden von Bollidigg, von Dorftratsch, Sport und schönen Geschichten gleich welcher Art, sie dirfen aber nicht durch anziegliche Reden ihrem Mitspieler die Karten verraten, sich ans Herz fassen, wenn’s um eine Herzkart geht und auch nicht weder das Schienbein tretten. Hier muss der Kreidtführer manchmal das Schiedsgericht anrufen.
VIII- Der Lechdich: Ball ein Spieler glaubt, dass er alle Stich machen kann, so sagt er den „Lechdich an“. Sein Mitspieler muss dann ganz stille sein, sein Blatt verdeckt niederlegen, auch darf er am Spiel nicht teilhaben. Falls der Lechdich gelingt ist die Runde aus.
IX- Die Abrechnung: Es gibt nur Strich für die Bardei, welchige die Kreidt hat. Nachdem die Kreidt vergeben, wird wie folgt gewertet: Ab 42 Aug: 1 Strich, ab 89 Aug: 2 Strich, für 120 Aug: 4 Strich, für den Lechdich: 15 Strich.
X- Das Schiedsgericht: Bei Spielhändel entscheidet der Kreidtführer. So er keine Anerkennung findet, muss ein Schiedsgericht eingesetzt werden. Es besteht aus 1. dem Wirthe mit dem Ochsenziemer als ausführende Gewalt, 2. dem lautesten Krischer im Wirtshause mit einigem Schofkoppverstand. Die Entscheidungen sind von beiden Bardeien zu acceptieren, widrigenfalls das Spiel vorbei ist, ohne Sieger. Eine neue Runde muss dann anfangen .
G.P.

Es gibt demnach folgende Unterschiede der beiden Varianten von Erfweiler und Hochstadt:

ErfweilerHochstadt
20 Striche zum Spielgewinnnur 15 Striche zum Spielgewinn
im 1. Spiel: Kreuz Bube hat die Kreideim 1. Spiel: meldende Partei benötigt 61 Augen für Kreide
Meldung ab 3 TrümpfenMeldung erst ab 4 Trümpfen
keine Trumpfmeldung mit 4 Buben
(nur großes Solo möglich)
Trumpfmeldung mit 4 Buben möglich
Haben die Spieler der gleichen Mannschaft die gleiche höchste Trumpfzahl, so können sie selbst den Trumpf taufenden Spieler, unabhängig von der niedrigsten Trumpfkarte, bestimmen.Der Trumpf taufende Spieler wird streng nach den Regeln der niedrigsten Trumpfkarte mit dem höchsten Spielwert ermittelt.
nur Buben müssen überstochen werdenauch kleine Trumpfkarten müssen überstochen werden!
ACHTUNG: wenn eine Farbe ausgespielt wurde und man diese aus ist, muss man zwar eine Trumpfkarte legen, muss aber liegende Trumpfkarten nicht überstechen. Auch nicht Buben!
Schneider frei bei 30 AugenSchneider frei bei 32 Augen
alle Stiche gibt 3 Strichealle Stiche gibt 4 Striche
großes und kleines Solo möglichnur großes Solo (Lech Dich)
großes Solo gibt 12 Strichegroßes Solo beendet das Spiel


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Erfweiler Bauernstoß - ein historischer Schatz des Kartenspiels

Vermutlich eine Frühform des Schafkopf Spiels
Die Erfweiler und die Niederhochstädter Kartenspieler wünschen sich weitere Kontakte, um dem Ursprung des Spiels auf den Grund zu gehen. In diesem Zusammenhang meldete sich Ulf Martin. Er ist aus Hamburg und beschäftigt sich mit der "Kartenspielforschung". Er hat diese Webseite zum Anlass für eine Kontaktaufnahme genommen und Informationen gegeben. Seine begründete Vermutung ist, dass der Erfweiler Bauernstoß (bzw. der "Alte Schafkopf" aus Niederhochstadt) eine Frühform des aktuellen Schafkopfspiels ist, die sonst nicht mehr gespielt wird. Bereits im Jahr 1843 beschreibt der Autor "L. von Alvensleben" viele deutsche Kartenspiele, wobei er Informationen aus einer Veröffenlichung aus dem Jahr 1810 weitergibt. Darunter wird ein "Schaafkopf unter Vieren" genannt. Dieses Spiel zählt einige Elemente des Bauernstoß auf, wie z.B. feste Parteien, 4 Buben, Trumpfbestimmung nach Anzahl.
Siehe Google Books, S. 466:
http://books.google.de/books?id=bahAAAAAcAAJ&printsec=frontcoverhl=desource=gbs_ge_summary_rcad=0

Man kann vermuten, dass das Bauernstoß-Spiel aus Bayern in die Pfalz gebracht wurde. Die Pfalz war bereits seit 1815 bayerisch. Viele Männer mussten nach Bayern zum Militär. Vielleicht hat es einer von dort nach Erfweiler gebracht. In Erfweiler wurde es über die Jahre immer wieder gespielt und blieb so erhalten.

Kommentare und Fragen an: webmaster@erfweiler2.de

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URL: www.erfweiler2.de/UDN/UDN2_Bauernstoss.htm